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BEWEISEN SIE EINEN SINN FÜR DEN KUNDEN UND MACHEN SIE IHRE MARKE ERLEBBAR – MIT SENSORISCHEM MARKETING

„Embodied cognition“, ein Zweig der Kognitionswissenschaft geht davon aus, dass Denken, Fühlen und Entscheiden von körperlichem Empfinden beeinflusst wird. Körperliche Erfahrungen werden also zum Zeitpunkt ihres Erlebens in Emotionen übersetzt, während Emotionen ihrerseits wiederum Kaufentscheidungen oder die Wahrnehmung einer Marke beeinflussen. Sensorisches Marketing nutzt diese Erkenntnis um Produkte erlebbar zu machen und sie positiv in der Erinnerung eines Konsumenten zu verankern. Ob Messestand oder Event – ein einprägsamer Auftritt spricht alle Sinne an. Wir von bluepool nehmen vier Sinne ins Visier und möchten Ihnen hier deren Wirkung und Einsatzmöglichkeiten vorstellen.

Lassen Sie sich inspirieren. Denn mit unserer jahrzehntelanger Erfahrung, einem großen Netzwerk und internationaler Aufstellung ist für alle Sinne etwas dabei.

Was ist Multisensorisches Marketing?

Olfaktorik
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Nicht nur in Bereichen die mit Pflege und Reinlichkeit zu tun haben, ist der Duft einer der zentralen Wiedererkennungsmerkmale. Düfte werden häufig eingesetzt, um eine Nachricht zu kommunizieren. Aber sie haben noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie können ein Produkt aufwerten, ihm eine Eigenschaft durch einen Duft hinzufügen, die nicht oder zu wenig vorhanden ist. So lässt sich beispielsweise durch Tannengeruch ein „Outdoorfeeling“ in eine Messehalle bringen. 

Haptik
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Dass die Haut unser größtes Sinnesorgan ist, ist kein Geheimnis. Was wir jedoch nicht bewusst wahrnehmen, ist dass wir permanent etwas über unseren Tastsinn wahrnehmen – ohne es zu merken. Informationen gelangen so in unser Unterbewusstsein und setzen sich dort als Wiedererkennungswert fest – Gestalten Sie beispielsweise Ihre Giveaways passend zu Ihrem Produkt und schaffen Sie so eine griffige Erinnerung. 

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Wer kennt ihn nicht, den Slogan, den wir unbewusst bereits fertig sprechen, sobald wir nur den Anfang hören? Akustik ist meist ein begleitender Faktor und dennoch keineswegs unwichtiger als andere Reize. Im
Gegenteil, akustische Signale sind nicht nur besonders einprägsam, sie eignen sich auch hervorragend um Emotionen zu kreieren und sie mit Ihrem Auftritt zu verweben. Untermalen Sie ihre Präsentation z.B. mit stimmungsvoller Musik oder führen Sie ein Soundlogo ein. 

Optik
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Im Durchschnitt 60 – 80% unserer Wahrnehmung ist visuell geprägt. Geizen Sie an dieser Stelle also nicht mit Ihren Reizen. Was den ästhetischen Auftritt einer Marke betrifft, ist es wichtig auf Stimmigkeit zwischen Form und Farbe zu achten – und dieses Verhältnis konsequent beizubehalten! Nur so verankert sich ein Logo oder Keyvisual im Unterbewusstsein und wird beim ersten Augenblick mit Ihrer Marke assoziiert. Achten Sie bei Ihrem Auftritt also unbedingt auf Ihr Corporate Design und die Unternehmensfarben. 

Wie funktioniert multisensorisches Marketing?

Case 1
Case 2

R. Stahl auf der Achema

Auf dem Messestand von R. Stahl wurden Produkte, wie unter Anderem elektronische Mess- und Steuergeräte, Elektroverteiler und Lampen enormen thermischen Belastungen ausgesetzt. Die Produkte wurden in Eis eingefroren, unter Wasser präsentiert und von Heizgeräten mit hoher Temperatur angestrahlt.

Ziel der Präsentation war aufzuzeigen, wie beständig die Produkte gegenüber Witterungen aller Art sind. Haptik eignet sich perfekt als Präsentationsgrundlage für Produkte. In diesem Fall werden haptische Extrembedingungen gleichzeitig als spürbares Erlebnis, als auch zum Aufzeigen der Produktvorteile genutzt. Zwei Fliegen mit einem Sinn, sozusagen.

W&H auf der IDS

Auf dem Messe IDS konnten die Besucher Produkte aus dem Dentalbereich der Firma W&H unter dem Motto „Virtual Reality“ mit der VR-Brille begutachten. Das Innenleben von Produkten, welches sonst mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist, wurde so erlebbar dargestellt. Der Einsatz von räumlicher Tiefenwirkung und optischer Illusion umfasst die Sinne Haptik und Optik und bietet ein erlebbares und einprägsames Produkterlebnis. Die Tiefe der Produktwelt wird so nicht auf dem Stand präsentiert, sondern über den 3D Film. Das Eintauchen in das Produkt mittel VR-Brille erlaubt hier eine Präsentation, wie sie analog nicht möglich wäre.

Aus erster Hand: Do’s und Dont’s

  

Sensorik bietet umfangreiche Möglichkeiten für einen einprägsamen Messe- oder Eventauftritt. Das Account Team bei bluepool betreute bereits einige Projekte mit dem Schwerpunkt „Sensorisches Marketing“. Worauf man achten muss, was man besser lässt und was uns in Zukunft erwartet, hat Gernot Schad, Team Manager Projektierung in einem Interview verraten. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Frage: Man durfte bereits von zwei Beispielen des sensorischen Auftretens auf Messen lesen. Welche waren die spannendsten Momente zu diesem Thema?
Antwort: Ein Highlight war für uns in diesem Fall nicht nur die spannende Konzeption, sondern auch die Umsetzung dieser ungewöhnlichen Präsentationsform. Der Eisblock, an dem die Produkte präsentiert wurden, wurde täglich neu angeliefert, da er durch Wärme und Berührung der Besucher teilweise schmolz. Eine tolle Erfahrung, nicht nur für die Besucher der Messe, sondern auch für uns als Team.

Frage: Wie gehen Sie, in Zusammenarbeit mit Ihrem Kunden, an solche Themen heran?
Antwort: Unser Ziel, in Zusammenarbeit mit Kunden, ist es Markenbotschaften begreifbar zu machen. In diesem Zuge erörtern wir zunächst die Wünsche und Erwartungen, die unser Kunde hat. Bringt er bereits eigene Vorstellungen mit? Legt er die Konzeption in unsere Hände? Regelmäßige Schulterblicke stellen dabei einen zielgerichteten Fortschritt sicher. Wir möchten Erlebniszonen schaffen - die Marke begreifbar machen. Und zwar nicht auf dem Blatt Papier, sondern in der Praxis.

Frage: Gibt es NoGos im sensorischen Marketing?
Antwort: Obwohl sensorisches Marketing wirkungsvoll ist, gilt auch hier, wie fast überall: Weniger ist mehr. Sensorisches Marketing soll die Sinne subtil ansprechen und das Produkt in seiner Wirkung unterstützen. Übertreibt man es, kann es schnell zu einer Reizüberflutung und einer daraus folgenden Ablehnung führen.

Frage: Welche Trends gibt es aktuell?
Antwort: Ein Thema, das aktuell und gleichzeitig zeitlos ist, ist das Interactive Design. Hier steht die User Experience (UX) im Vordergrund. Die Besucher können im Interactive Design Sound, Visuals oder Licht beeinflussen und verändern und ihr Erlebnis so mitlenken. Im Kontrast dazu steht die analoge Interaktion. Haptik und Anmutung werden direkt wahrgenommen. Bewegung schafft Aufmerksamkeit und Interaktion schafft Bezug. Eine gute Kombination, um im Gedächtnis zu bleiben.

Frage: Welche Rolle nimmt bluepool im Hinblick auf einen gelungenen Auftritt ein?
Antwort: bluepool ist Ideenentwickler und Realisator. Es liegt uns am Herzen, uns mit jedem unserer Kunden individuell und intensiv auseinanderzusetzen. Nur so schaffen wir es, das Vertrauen unserer Kunden über Jahre zu gewinnen und uns als Team so zu präsentieren, wie wir sind: als Persönlichkeiten, nicht als anonyme Berater.

Frage: Was dürfen sich Kunden 2018 von bluepool erwarten?
Antwort: Zunächst einmal natürlich das, was man von uns immer erwarten kann: Kreativität, Service von A - Z und Umsetzung auf höchstem Niveau.
Außerdem wollen wir unser Netzwerk immer weiter ausbauen und zudem noch internationaler werden. Wichtig ist uns bei allen Innovationen aber vor allem, dass unsere Kunden immer den persönlichen Bezug zu bluepool behalten können.


Kontakt

Kai Walliser
Account Manager New Business 

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